Systemreflexionen

Systemreflexion 1: Wissensskills

Kritik an Wissensfähigkeiten: Zu teuer im Verhältnis zum Nutzen.

Ich teile die Kritik nicht. Die Wissensfähigkeiten sind sehr allgemein gehalten und erfüllen eine große Anzahl von Funktionen. Allein in der letzten Sitzung wurden Bildung, Natur und Medizin verwendet, von den Fähigkeiten aus den anderen Bereichen auch nicht gerade mehr. Fate wurde als Gegenstück mit bloß zwei Wissensskills genannt. Ich habe mir das näher angeschaut und festgestellt, dass es so leicht nicht ist, mit den 6 bzw 7 wissensskills von Vapor werden nämlich Dinge getan, die in Fate mit anderen Skills getan werden würden:

Bildung: Metaskill, umfasst alle Wissenstalente bis zu einem Teil
Wissen: Natur: Entspricht teilweise Naturwissenschaften aber auch Survival (in der Natur)
Wissen: Medizin: Keine Ahnung wie das in Fate geregelt wird, der Aspekt ist aber wichtig genug um ihm einen eigenen Skill zu geben
Wissen: Stadt: Überleben (in der Stadt) teilweise auch Kontakte
Wissen: Okkult: Mysterien
Wissen: Technik: Naturwissenschaft bzw. Reparieren
Wissen: Gesellschaft: Geistewissenschaften

Mit anderen Worten: 6 bzw. 7 Wissensskills stehen 5-6 Skills bei Fate gegenüber. Ich bin daher der Überzeugung, dass meine Wissensfähigkeiten-Aufteilung ein gutes Gleichgewicht aus Ökonomie und Klarheit ist, während ich die Aufteilung bei Fate teils sehr schwammig finde. Das einzige, was ich unter Umständen streichen würde, ist Straßen, aber ich sehe auch keine Vorteil darin, es zu streichen.

Ich habe mich bei Wissensfähigkeiten zu folgender Aufteilung der Proben entschlossen.

Probe auf Bildung, bei der jedoch eine Wissensfähigkeit zutreffen würde: Wurf mit Doppeltem Zielwert

Probe auf Wissensfähigkeit, bei der auch Allgemeinwissen möglich wäre: Halber Zielwert.

Ausgenommen davon sind lediglich Proben auf medizinische Behandlung.

Ein weiterer Kritikpunkt war, dass es notwendige Skills gibt, wodurch die Auswahl an Skills und die Möglichkeit des Charakterbaus eingeschritten sei.

Was ein notwendiger Skill ist, ist Kontextabhängig. Dass militärische Agenten, die eine Vielzahl von Missionen zu bewältigen haben, ein breiteres Anforderungsprofil und bestimmte Basic-Skills (wie Selbstverteidigung) haben, und damit weniger Ressourcen für etwa Spezialwissen aufbringen können, als irgendwelche Gelehrten, ergibt sich aus der Sache. Damit ist ein Gelehrter, der absolut nichts einstecken kann, aber nicht prinzipiell “schlechter” als ein Agent, weil beide in unterschiedlichen Kontexten aktiv sind. Dadurch, dass ich für Vapor den Anspruch habe eine große Palette von möglichen Charakteren und Abenteuern (Seien es Diplomaten oder Abenteurer oder Wissenschaftler) zu umfassen gibt es auch nicht die Möglichkeit, Basicskills zu deklarieren, die nicht eigens gesteigert werden müssen, so wie etwa bei Dnd passiv ständig der Angriffsbonus steigt.

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